Die Freiwillige Feuerwehr Kriftel wurde mit dem Stichwort „F2 – Feuer im Gebäude“ erneut in die Gutenbergstraße alarmiert. Aus dem Brandobjekt des Großbrandes vom Dienstag, 28. Juli, trat erneut Rauch aus dem Dachbereich aus.
Aufgrund der hohen Temperaturen und des Windes kam es im Tagesverlauf zu einer erneuten Rauchentwicklung. Eine zwischen den Dämmplatten befindliche Bitumenschicht hatte erneut zu qualmen begonnen.
Mithilfe der Wärmebildkamera der Drohnenstaffel konnten einzelne Hotspots lokalisiert werden. Kräfte des THW öffneten anschließend gezielt die Dachhaut an den betroffenen Stellen. Über zwei Drehleitern wurden die Einsatzkräfte auf dem Dach gesichert und konnten die Glutnester gezielt abgelöscht werden.
Im Verlauf des Einsatzes waren durchschnittlich rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK und der Gemeinde im Einsatz. Gegen 23:00 Uhr konnten die Maßnahmen abgeschlossen und der Einsatz beendet werden.
Ein besonderer Dank gilt dem DRK Ortsverein Kriftel, das die Verpflegung aller Einsatzkräfte während des langwierigen Einsatzes sichergestellt hat.
Die Freiwillige Feuerwehr Kriftel wurde mit dem Stichwort „F BMA – Feueralarm Gefahrenmeldeanlage“ in die Elisabethenstraße alarmiert.
Vor Ort wurde der betroffene Bereich kontrolliert. Ausgelöst wurde die Brandmeldeanlage durch Sägespäne und Staub, die bei Holzarbeiten im Gebäude entstanden waren.
Die Arbeiten wurden anschließend ins Freie verlegt. Für die Feuerwehr waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Am Dienstag, den 28.07.2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kriftel um 08:47 Uhr zunächst mit dem Stichwort „F BMA – Feueralarm Brandmeldeanlage“ in die Gutenbergstraße alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt konnten die ersten eintreffenden Einsatzkräfte eine massive Rauchentwicklung erkennen. Das Alarmstichwort wurde daraufhin umgehend auf „F2 – Brand im Gebäude“ erhöht. Durch die Alarmstufenerhöhung wurde bereits ein weiterer Löschzug aus dem Main-Taunus-Kreis zur Einsatzstelle alarmiert.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Alarmstichwort aufgrund der Ausdehnung des Brandes auf „F4 – Brand als Großschadenslage“ erhöht. Dadurch wurden zahlreiche weitere Löschzüge sowie Sondereinheiten aus dem Main-Taunus-Kreis nachalarmiert.
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde das Feuer mit einem umfangreichen Kräfteansatz bekämpft. Im Einsatzverlauf mussten große Teile der Dachhaut geöffnet werden, um versteckte Glutnester freizulegen und gezielt ablöschen zu können. Im Anschluss wurden umfangreiche Kontroll- und Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde über die Warn-Apps NINA und KATWARN eine Bevölkerungswarnung herausgegeben. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten. Während des Einsatzes kam es außerdem zu Sperrungen im Bereich der Gutenbergstraße, Hattersheimer Straße und Bachstraße.
In der Spitze waren rund 170 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen gleichzeitig im Einsatz. Die Einsatzstelle konnte am 29.07.2026 gegen 11:00 Uhr an die Polizei übergeben werden. Die Brandursachenermittlung dauert derzeit an.
Unser herzlicher Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis während der umfangreichen Sperrmaßnahmen. Ebenso bedanken wir uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die unsere Einsatzkräfte während des langen Einsatzes mit Getränken, Verpflegung und vielen aufmunternden Worten unterstützt haben. Diese Wertschätzung ist für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte alles andere als selbstverständlich und bedeutet uns sehr viel.
Auch nach dem Einsatzende ist unsere Arbeit noch nicht abgeschlossen. Die Nachbereitung des Einsatzes sowie die Reinigung, Prüfung und Wiederherstellung unserer Fahrzeuge und Ausrüstung hatte uns in den folgenden Tagen weiterhin beschäftigt.
Die Freiwillige Feuerwehr Kriftel wurde mit dem Stichwort „F BMA – Feueralarm Brandmeldeanlage“ in die Frankfurter Straße alarmiert.
Vor Ort hatte ein Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst. Der betroffene Bereich wurde durch die Einsatzkräfte kontrolliert. Ein Auslösegrund konnte dabei nicht festgestellt werden.
Für die Feuerwehr waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Anschließend wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und an den Objektverantwortlichen übergeben.